Konzerte

Feb
11
Sa
Likhtike Shtern @ Kirche der Stille, Hamburg
Feb 11 um 20:00

In der dunklen Jahreszeit bringt das Trio A MEKHAYE zusammen mit der Sängerin TANIA ALON aus Berlin so manche Klezmermelodie zu leuchten.

Mrz
9
Do
Buchpräsentation mit Marcia Zuckermann @ Jüdisches Gemeindezentrum, München
Mrz 9 um 19:00

„Mischpoke!“

9b Buchcover MischpokeBuchpräsentation mit Marcia Zuckermann.
Musikalische Umrahmung: Tania Alon
Eine Veranstaltung im Rahmen der „Woche der Brüderlichkeit

Was scheinbar harmlos als Familienroman à la jüdische Buddenbrooks beginnt, erweist sich als eindringliches Tableau über 150 Jahre deutsch – jüdische Geschichte: Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien im westpreußischen Osche, ist durchschnittliches Unglück gewöhnt.

Tania Aloni © zVg

Tania Alon © zVg

Seine Frau Mindel, schroff und wortkarg von Natur, schenkt ihm 18 Kinder, von denen sieben Mädchen – »sieben biblische Plagen« genannt, – überleben. Nach den Erschütterungen des Ersten Weltkrieges sucht die Familie Zuflucht in Berlin.

Die Rahmenhandlung in der Jetztzeit schildert hautnah einiges über die Verfasstheit von Schoah-Nachgeborenen, genauer gesagt der Autorin Marcia Zuckermann, die hier in bester jüdischer Erzähltradition ihre Familientradition und – chronik offen legt. Lebensklug und tragikomisch.

Marcia Zuckermann © Marion Vierling

Marcia Zuckermann © Marion Vierling

Marcia Zuckermann, 1957 in (Ost-)Berlin geboren, arbeitet als freie Journalistin für Print, Funk und Fernsehen. Die gebürtige Berlinerin Tania Alon trägt jiddische und hebräische Lieder vor.

Eintritt 8,- Euro / erm. 5,-Euro, Schüler und Studenten frei

Karten unter (089) 20 24 00 -491karten@ikg-m.de und an der Abendkasse.

Veranstalter: Gesellschaft für christlich – jüdische Zusammenarbeit, Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde

Veranstaltungsort: Jüdisches Gemeindezentrum, St.-Jakobs-Platz 18

Quelle: http://www.ikg-m.de/mischpoke/

Mrz
31
Fr
Classic meets Orient @ Kirche Kiez Kultur - Erlöserkirche Berlin
Mrz 31 um 18:30 – 22:00

Concert: Classic meets Orient

Kamurdsch-Brücke e.V., in cooperation with the Association of European and Armenian Experts, organise a charity concert to support the treatment of 11-year-old Narek who is fighting cancer.

To support Narek, seven Berliner musicians have joined in for a concert
on 31 March 2017 18:30

in Erlöserkirche Kiez-house (Nöldnerstraße 43, 10317 Berlin)
Greet our artists!

Anna Pogosyants – Classic, jazz, folk, improvisations (piano)

Stepan Gantralyan – Chansons, romance, ballads (vocals)

Tania Alon – Yiddish and Hebrew songs (vocals, guitar)

Lilit Petrosyan – Armenian folk songs (vocals, piano)

Farhang Moshtagh – Persian music, modern interpretations (kamancha)

Karine Gilanyan – Classic, M. Mussorgsky (piano)

Kristina Gordadze – Opera (vocals, Soprano)

Entry: 10 Eur, reduced: 7 Eur, children: free
We will also sell Armenian wine, souvenirs and sweets. All proceeds from the evening will entirely go to cover Narek’s treatment.

Join & invite your friends!

– See more at: http://kamurj.de/projects/de/1036

Dez
3
So
Benefizkonzert: Orientale Stimmungen @ Armenische Gemeinde Berlin
Dez 3 um 17:30 – 21:00
Dez
15
Fr
Konzert und Gottesdienst @ Lichtburgforum Berlin
Dez 15 um 18:15
Dez
16
Sa
Konzert – Tania Alon & Ofer Golany stellen Lieder aus ihrer CD vor @ Café Einser Werder
Dez 16 um 19:00
Dez
17
So
Klezmer, Jazz & Folk – Tania Alon & Ofer Golany @ ev. Paul-Gerhardt-Gemeinde Berlin-Lichtenberg
Dez 17 um 17:00 – 20:00

Jiddisch, Hebräisch, Deutsch und Englisch und auf jeden Fall mit viel Leichtigkeit und Humor – das Berlin-Jerusalemer Duo Tania Alon und Ofer Golany findet immer die richtige Balance. Weltweit berührt es seine Hörer mit gefühlvollen, lebendigen Liedern über das Glück, die Liebe und die Möglichkeit des Friedens. Nun geben die beiden Vollblutmusiker ein Konzert aus Klezmer, Jazz und Folk in der Friedrichsfelder Kirche.
Herzliche Einladung zu einem besonderen Adventskonzert am 3. Advent, den 17. Dezember um 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Jan
26
Fr
Lesung aus dem Roman „Mischpoke!“ con Marcia Zuckermann @ Fotostudio Gezett, Berlin
Jan 26 um 19:00 – 22:00
Lesung aus dem Roman „Mischpoke!“ con Marcia Zuckermann @ Fotostudio Gezett, Berlin | Berlin | Berlin | Deutschland

Gastgeber: Sonja Arendt
Musikalische Umrahmung: Tania Alon

U7/9 Berliner Str.

Details: Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien im westpreußischen Osche, ist Unglück gewöhnt. Seine Frau Mindel gebar ihm sieben Mädchen. Die »sieben biblischen Plagen«, wie die Kohanim-Töchter genannt werden, strapazieren die väterliche Geduld: Selma, die mit ihrem religiösen Spleen, Martha, die am laufenden Band haarsträubende Lügengeschichten erfindet, Fanny, die nicht unter die Haube zu bringen ist, der Wildfang Elli … – und schließlich Franziska, »die Katastrophe auf Abruf«, bildschön, stolz und eigenwillig. Nach den Erschütterungen des ersten Weltkrieges sucht die Familie Kohanim Zuflucht in Berlin. Während Martha in gehobene Berliner Kreise einheiratet und ihr Mann Leopold zum Christentum konvertiert, lässt sich Franziska mit dem jüdischen Gelegenheitsarbeiter und Glücksritter Willy Rubin ein und wohnt fortan im »roten Wedding«. Eine turbulente Familiensaga, spannend und handlungsreich, voller Tragik und Komik und erfrischender Berliner Schnauze, vorbehaltloser Selbstironie und listigem Humor. »Mischpoke!« ist ein einzigartiges Lesevergnügen. Marcia Zuckermann, wurde 1947 in Ost-Berlin geboren. Ihr jüdischer Vater überlebte den Holocaust als politischer Gefangener im KZ Buchenwald, ihre protestantische Mutter war als Kommunistin im Widerstand aktiv. 1958 musste die Familie die DDR als Dissidenten verlassen. Sie lebt als freie Journalistin und Autorin in Berlin.

Feb
24
Sa
Jüdisch-christlich-islamische Musik, Lyrik und Tanz Ein Interkulturelles und Interreligiöses Friedensprojekt @ Kirche der Stille, Hamburg
Feb 24 um 19:00

Paradiesisch muss es geklungen haben – im mittelalterlichen Spanien.
Juden, Christen und Muslime lebten einige Jahrzehnte in Frieden zusammen – und spielten mit ihren verschiedenen Instrumenten gemeinsam auf.
Das Ensemble Musica Del Paradiso mit MusikerInnen aus Deutschland, Frankreich, Iran, Israel, Italien, und der Türkei will – mit Musik aus jener Zeit – diese Verbundenheit sichtbar machen und sie neu Wirklichkeit werden lassen.

Gesang: Tania Alon, Magdalena Koller, Ertannur Atabay, Ozan Aydin
Rezitation: Angela Werner
Tanz: Naïma Ferré, Sufi-Tanz
Valentina Bellanova, Ney und andere Flöten
Sinem Koldere, Kemance
Mete Koldere, Kanun
Charlotte Fiorina-Madadi, Cello, Dilruba
Kaveh Madadi, Percussion, Daf

www.musicadelparadiso.de

Spende erbeten

Mrz
1
Do
Umkämpfte Erinnerungen – Vernissage @ August Bebel Institut, Berlin
Mrz 1 um 19:00 – 21:00
Umkämpfte Erinnerungen - Vernissage @ August Bebel Institut, Berlin | Berlin | Berlin | Deutschland

Vernissage der Ausstellung zu vier Völkermorden des 20. Jahrhunderts. Mit Beiträgen des August Bebel Institut, der EVZ Foundation und der Mitwirkenden und musikalisches Programm: Stepan Gantralyan und Tania Alon singen armenische, griechische, hebräische, jiddische und Lieder in vielen anderen Sprachen, begleitet von Emil Georgiev (Gitarre).

Eine Ausstellung zu vier Völkermorden des 20. Jahrhunderts gestaltet von den Teilnehmenden der Multiplikator*innenfortbildung »Not about us without us« gefördert von der Stiftung EVZ mit Unterstützung des Mitte Museums / Bezirksamt Mitte von Berlin

Die Geschichte (auch) aus Sicht der Betroffenen schreiben – bei Völkermorden ist dieses Credo noch dringender, als sie im Zusammenhang mit der Geschichte von Ausbeutung, Unterdrückung, Rassismus, Kolonisierung und Gewalt ohnehin ist.
Vier Genozide des 20. Jahrhunderts an denen Deutsche beteiligt waren, werden thematisiert: In Deutsch-Südwestafrika 1904-1908, im Osmanischen Reich an den Armenier*innen ab 1915, die Verbrechen im Nationalsozialismus an Jüdinnen und Juden, Sinti*ze und Rom*nja.
Auf der Suche nach der Erzählung aus Sicht der Betroffenen, der Überlebenden stellen sich viele Fragen: Wie wurden die Verbrechen erfahren? Welches Schicksal hatten die Überlebenden? Wie geht die Geschichte der Erinnerung, Erinnerungspolitik und Entschädigung bis heute weiter? Fragen, die nicht umfassend beantwortet werden können, aber Räume für Perspektivwechsel schaffen.
Es geht um subjektive Zugänge: Aus welcher Position betrachte ich einen Völkermord? Die eigene Biografie, sozialer Status, Geschlecht, politische Einstellung, sexuelle Orientierung – vieles kann für das Verständnis einer Vergangenheit wichtig sein, die noch nicht wirklich vergangen ist. Die Nachwirkung dieser Menschheitsverbrechen ist bis heute sichtbar und spürbar.
Erstmalig erstellt eine Gruppe von Teilnehmer*innen einer Fortbildung, die sich mit der Vermittlung der Geschichte von Völkermorden auseinandersetzt, eine Ausstellung für die Galerie des August Bebel Instituts. Informationen und eine kreative Auseinandersetzung schärfen den Blick für Zusammenhänge – nicht für Vergleiche!

Ausstellung: 1. bis 29. März 2018
Öffnungszeiten: Mo-Do 14-18 Uhr, Fr 16-20 Uhr

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